Die Höhner um Frontmann Patrick Lück (M.) und Peters-Mitarbeiter um Brauerei-Chef Georg Schäfer (3.v.r.) Foto: Peters
Von HONG KAYSER
Die Session ist noch jung, aber ein Song, vielmehr ein Name hängt schon im Ohr: GISELA! Die neue Mission der Höhner.
Treffen in Peters Brauhaus. Seit Jahrzehnten verbindet die Höhner eine enge Freundschaft mit Brauerei-Chef Georg Schäfer. Die Band und die Brauerei arbeiten schon seit Zeiten zusammen, als es das Wort „Kooperation“ noch nicht gab. Auch beim Song Gisela geht’s gemeinsam an den Start. Zum Peters gibt es ab sofort einen Bierdeckel mit dem Schriftzug „Kennt hier jemand eine Gisela?“. Und genau darum geht es in dem neuen Sessionshit der Kölner Band.
Die Knutscherei am Riesenrad
Patrick Lück singt das ganze Lied über von dem Mann, der kreuz und quer durch Köln auf der Suche nach einer Gisela ist, mit der er am Riesenrad geknutscht hat. Dazu eine Melodie, die in die Beine geht und den absoluten Ohrwurm-Refrain: „Kennt hier jemand eine Gisela …?“ Dabei bleibt Gisela den ganzen Song über ein Mysterium: Man erfährt nur, dass sie eine Uniform mit Namensschild trägt.

Wir haben mit Höhner-Frontmann Patrick Lück über Gisela gesprochen:
Warum muss man bei Gisela automatisch schmunzeln?
PATRICK LÜCK: „Ich glaube das Geheimnis von Gisela ist das Geheimnis UM Gisela … (lacht). Sprich, immer noch weiß niemand, wer Gisela eigentlich ist, aber jeder kennt irgendeine und fühlt sich angesprochen, uns bei der Suche zu helfen. Dazu kommt, glaube ich, dass die Melodie und der Rhythmus des Songs an sich schon für gute Laune sorgen und der Text natürlich auch witzig ist. Letztendlich erwartet man bei einem kölschen Lied ja vielleicht auch eher die Namen Marie oder Kättche (lacht).
Warum der Name Gisela – warum nicht Bettina oder Waltraud? Oder ist es der geile Flow im Namen?
PATRICK LÜCK: „Wie man an den Reaktionen sieht, haben wir wohl einiges richtig gemacht. Wir haben seit Veröffentlichung des Songs im Mai noch nie so viele Zuschriften per Mail, Social Media oder auch per Post bekommen, in denen es um Gisela ging. Ob Nachbarin, Oma, Tante, Schwägerin, Schildkröte oder Maskottchen, irgendwie-irgendwo kennt jeder eine Gisela. Dazu kommt, dass sich natürlich darauf so schöne Wörter wie ‘Riesenrad’ und ‘Wiese lag’ reimen. Freddi’s Mama heißt Gisela – aber auch wenn wir sie sehr gern haben, ist sie auch nicht die gesuchte. Aber sind wir am Ende nicht alle ein bisschen Gisela …?“ (lacht)

Wie wichtig sind in heutigen Zeiten, „Gisela-Momente“, wo man einfach mal kurz abschalten und schmunzeln kann?
PATRICK LÜCK: „Außerordentlich wichtig. Nicht alles zu ernst nehmen und über sich selbst und vor allen Dingen ohne Vorurteile miteinander lachen zu können, ist für meine Begriffe sehr wichtig. Der Fastelovend und die Musik schaffen es ja immer wieder, die Menschen, egal welcher Herkunft, ob jung oder alt, arm oder reich zusammenzubringen und friedlich, Arm in Arm eine gute Zeit miteinander zu verbringen. Vielleicht schaffen wir es ja auch, dies in die Gesellschaft außerhalb des Karnevals zu übertragen, dann gibt es wieder ein bisschen mehr ‘Wir’.“
P.S. Für alle Höhner- und Peters-Fans gibt es als Highlight zu „Gisela“ ein Gewinnspiel, bei dem man zwei Wohnzimmerkonzerte gewinnen kann, die im April 2026 stattfinden. Mehr Infos gibt es auf den Instagram Kanälen von Peters und Höhnern oder über den QR-Code auf den Bierdecken. Brauerei-Chef Georg Schäfer: “Unser Peters Kölsch steht für klassische Brauhauskultur, Herzlichkeit und Geselligkeit – es ist das perfekte Kölsch für lange Abende mit Freunden. Damit passt es zu allem, wofür die Höhner als Kölner Ausnahme-Band stehen.“
Hallo liebe Höhner Familie. Ich durfte beim letzten Weihnachtskonzert dabei sein und die Höhner live erleben. Das war das schönste Weihnachtsgeschenk das ich je bekommen habe. Die Jungs sind klasse, ganz normal. Wir haben schöne Fotos gemacht und nach dem Konzert konnte ich sie hautnah erleben, toll. Eine tolle Leistung jeden Abend auf der Bühne zu stehen. Höhner können auch sehr besinnlich sein. Natürlich als Karnevalsjeck hört man am liebsten Karnevalslieder. Mein Lieblingslied zur Zeit, die schönste Stross.
Allen Höhnern mit der Crouw eine gute Zeit. Wir sehen uns im Sommer, wenn wir gemeinsam auf Kreuzfahrt sind. LG. Annelore
Ein schreckliches Lied! Wenn’s wenigstens richtig auf Kölsch gesungen wäre, dann hätte es immerhin Lokalkolorit. Aber wahrscheinlich kann der Herr Lück das überhaupt nicht.