Was für eine Wow-Ansicht! Fotos: AP/MM
Von unserer Redaktion
Konfetti im Dauerbeschuss, die Ränge gefüllt bis in den Oberrang und so viele Jecke wie noch nie: Die „Elfter im Elften“-Party in der Arena toppte sich selbst.
18.000 Menschen feierten den Sessionsauftakt in der Kölnarena: so viele wie noch nie! Die Arena voll bis auf den letzten Sitz. Die Hexenkessel-Stimmung wurde durch die Center Stage – die Bühne mitten in der Halle – verstärkt: eine Arena, die überkocht.
Karneval gegen die Schwere des Alltags
Zwischen den Auftritten wurde immer wieder ein Gedanke betont: Karneval als Gegenkraft zu den Nachrichten der vergangenen Monate. Viele Künstlerinnen und Künstler erinnerten daran, wie wichtig ein gemeinsamer Abend sein kann, um die Schwere des Alltags kurz auszublenden – nicht als Realitätsflucht, sondern als Moment, der die Gesellschaft wieder zusammenführt.

Die Hits der Session
Für die Bands ist der Druck hoch: Gilt der erste Arena-Auftritt der Session als auch Stimmungsmesser für die neuen Lieder. Ein Eindruck, der sich schon am 11.11. auf dem Heumarkt abzeichnete, verstärkte sich in der Kölnarena weiter: Die „Gisela“ von den Höhnern ist ein erster Anwärter auf den Hit der Session zu sein.
Ein Abend mit Allzeit-Rekord
Die Zahl spricht für sich: 18.000 Jecke bedeuten einen neuen Allzeit-Rekord und eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr (15.500). Die Arena war restlos besetzt, eine Mischung aus Saalkarneval und Stadiongefühl. Als Anerkennung für diese Kulisse übergab Arena-Geschäftsführer Stefan Löcher einen Arena-Award an die Konzert- und Gastspieldirektion Otto Hofner GmbH, vertreten durch Nathalie Drmota und Michael Burgmer. Löcher sprach von einem „echten Ausrufezeichen“.
Der Vorverkauf für die „Elfter im Elften“-Feier 2026 hat übrigens begonnen.