Reality-Urgestein im Fernsehen, kölscher Entertainer auf der Bühne – und dann hat Frank Fussbroich noch eine Seite, von der kaum einer weiß.
Sein Markenzeichen: knallige Neonfarben und berühmte Comicfiguren. „Mittlerweile bekomme ich schon Vorbestellungen für meine Bilder – dabei war ich in der Schule immer schlecht in Kunst“, erzählt uns Frank Fussbroich im Interview: „Ich kann keine Gesichter malen, keine Tiere, aber komischerweise Mickey Mouse & Co.“
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Die Leidenschaft für die Kunst entdeckte er im Lock Down: „Da war mir total langweilig, da habe ich mir im Bastelgeschäft ein paar Leinwände und Farben eingepackt. Am Anfang habe ich erstmal nur Farbe über die Leinwände laufen lassen – aber das war nichts. Und dann habe ich aus Spaß einen Ottifanten gemalt und Elke war total begeistert.“ Aus dem Ottifant wurde dann Mickey Mouse und Fussbroichs Künstlerseele war entfacht.
„Seitdem habe ich nicht mehr aufgehört mit dem Malen. Ich mal immer im Wohnzimmer, der Fernseher läuft meistens, Elke kann mich auch ansprechen, aber ich bin dann in meiner eigenen Welt.“ Das Wohnzimmer ist bei den Fussbroichs aber nicht nur Atelier, sondern auch ihr YouTube-Studio. „Und da hat dann einer das Bild im Hintergrund gesehen und mich daraufhin angeschrieben.“ Das erste Bild war verkauft.
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„Sobald ich ein neues Bild anfange und man das im Video sieht, gibt es in der Regel einen Interessenten“, erklärt Fussbroich: „Ich werde auch öfters mal von Fans gefragt, dass ich eine Ausstellung machen soll – aber ich habe ja gar keine Bilder dafür. Alles, was fertig ist, ist direkt weg. Aktuell habe ich sogar zwei Vorbestellungen hier liegen.“
Trotz der Nachfrage soll die Kunst nicht die Leichtigkeit verlieren: „Ich male maximal zwei Bilder im Monat. Ich male nur, wenn ich Lust habe. Wenn ich die Ruhe habe oder wenn ich mich mit Mama gestritten habe, um runterzukommen (lacht). Aber auf Knopfdruck malen zu müssen – dazu hätte ich keine Lust.“
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Die Zerrissenheit der Künstler spürt auch Fussbroich: „Sobald ein Bild fertig ist, bin ich eigentlich nie zufrieden. Aber ich kann mich dann total über ein Detail freuen, zum Beispiel wie der Schatten beim Schlips vom Donald Duck ist…“ Übrigens: Die letzten Anfragen für Reality-Formate hat er abgesagt: „Es muss zu mir, zu uns passen. Ich liebe Fernsehen, aber ich brauche es nicht um jeden Preis. Und langweilig ist mir nicht …“
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