Das Ordnungsamt sperrt die Bismarckstraße vor dem “Alcazar”
Von der REDAKTION
Köln – Verkehrschaos in der Kölner Innenstadt. Ein Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg musste entschärft werden, vorher mussten 5.400 Menschen aus ihren Wohnungen. Sonst der Ausgeh-Hotspot von Köln ging am Donnerstagabend nichts mehr im Belgischen.
Die US-amerikanische 500-Kilo-Bombe wurde gegen 15 Uhr bei Sondierungsarbeiten am Inneren Grüngürtel gefunden, in der Nähe des Gymnasiums in der Kreuzgasse. Eine Entschärfung musste noch am selben Tag erfolgen, so die Experteneinschätzung.

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Klingel-Rundgang bei den Anwohnern
Ab 16 Uhr starteten Mitarbeiter des Ordnungsamtes mit dem ersten Klingeldurchgang. Im Radius von 500 Metern um die Bombe mussten alle Menschen im Gefahrenbereich ihr Zuhause vor der Entschärfung verlassen. Gegen 19.30 Uhr gab es den zweiten Klingel-Durchgang. Die Straßen im Belgischen Viertel zwischen Venloer und Aachener Straße wurden gesperrt, bis runter zur Piusstraße in Ehrenfeld.
In der Zentralmoschee an der Venloer wurde eine Anlaufstelle eingerichtet. Die Evakuierung verzögerte sich, da einige Menschen nicht ihre Häuser verlassen wollten.
Ab 22 Uhr wurde der Luftraum über dem Fundort der Bombe gesperrt und die Entschärfung frei gegeben. Um 23.47 Uhr die Entwarnung der Stadt Köln: Entschärfung erfolgreich. Kurz vor Mitternacht durften alle Evakuierten zurück nach Hause – und vermutlich ins Bett.
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