Von unserer Redaktion
Drei Tage Ausnahmezustand und Glitzer auf dem Kopfsteinpflaster. Köln feiert vom 4. bis 6. Juli 2025 wieder mit Haltung – das große CSD-Wochenende in der Kölner Innenstadt.
Zwischen Party und Protest: Unter dem Motto „FÜR QUEERRECHTE – Viele. Gemeinsam. Stark!“ fordert der ColognePride in diesem Jahr die uneingeschränkte Anerkennung queerer Menschenrechte. Eine Mahnung – und ein Aufruf. In einer Zeit, in der Diskriminierung selbst in liberalen Demokratien wieder spürbar werden, setzt Köln ein Zeichen. Das Programm zum ColognePride startet am 21. uni und endet am ersten Juli-Wochenende mit dem größten Straßenfest der Stadt.

Das ist das Programm in der Innenstadt
Das CSD-Straßenfest startet bereits am Freitag. Auf vier Bühnen gibt’s über 60 Stunden Programm – vom DJ-Set bis zur Polit-Talkrunde. Die größte Bühne steht wie immer am Heumarkt, wo der ColognePride eröffnet wird und später auch der Schlussakt stattfindet. National und international bekannte Acts geben sich hier das Mikro in die Hand – direkt neben engagierten Redebeiträgen.
Wer’s ruhiger mag, chillt sich am ColognePrideBeach (zwischen Pipinstraße und Augustinerstraße) in die Hängematte, hört Podcasts oder nippt an einer Limo. Lust auf Beats? Die Dance-Stage am Günter-Wand-Platz liefert dir alles von Vocalhouse bis Elektro – barfuß tanzen erlaubt. Und auf dem Alter Markt wird’s bei der Politur-Bühne gesellig: Comedy, Talks, Performances – und Sitzplätze, falls die Füße mal eine Pause brauchen.
- Heumarkt: Hauptbühne mit offizieller Eröffnung, politischen Beiträgen und dem großen Abschlusskonzert.
- Alter Markt: wird mit der Politur-Bühne zur queeren Kulturzone mit Comedy, Diskussionen und Talks – samt Sitzplätzen für entspannte Festivalatmosphäre.
- Gürzenich: Auf der Dance-Stage liefern DJs drei Tage lang den Soundtrack aus House, Electro und Progressive Beats.
- Elogiusplatz (zwischen Neumarkt und Heumarkt):„ColognePrideBeach“ mit Liegestühlen, Podcasts und kühle Getränke in der Chill-Out-Area.
Die große Demonstration am Sonntag
Wie jedes Jahr gilt: Der Sonntag ist das große Finale – die CSD-Parade. Hunderttausende werden kommen. Am Sonntag, 6. Juli, ziehen ab 11:30 Uhr mehr als 50.000 Demonstrierende in bunten Fußgruppen und auf aufwendig geschmückten Wagen durch die Stadt. Die Route beginnt auf der Deutzer Brücke und schlängelt sich durch das Herz der City – von der Augustinerstraße über Neumarkt und Rudolfplatz bis zur Marzellenstraße, wo die Parade endet. Und wie beim Rosenmontagszug stehen auch Hunderttausende am Rand, ganz ohne Kamelle.