Der Gertrudenhof in Hürth
Von unserer Redaktion
Kaum ein anderes Gemüse steht so sehr für den Herbst wie der Kürbis – und keine Region bietet mehr davon als das Rheinland.
Das Rheinland ist die Kürbis-Hochburgen von NRW. Allein 2024 wurden in Nordrhein-Westfalen fast 27.000 Tonnen Speisekürbisse geerntet – fast die Hälfte davon im Regierungsbezirk Köln. Hier gedeihen Sorten wie Hokkaido, Butternut und Halloweenkürbis, aber auch seltenere Varianten wie „Bischofsmütze“ oder „Sweet Dumpling“.
Die drei beliebtesten Kürbisse
Trotz so viel Auswahl gibt es klare Lieblinge unter den Kürbissen. Der Hokkaido ist der unangefochtene Favorit der Rheinländer:innen – mild, nussig, mit essbarer Schale. Der Butternut gefällt wegen seiner cremigen Konsistenz und dem feinen Aroma, während der klassische Halloweenkürbis nur als Deko glänzt – das aber unübersehbar.
Das Kürbis-Wonderland in Hürth
Ein paar Kilometer außerhalb von Köln zeigt sich der Herbst besonders schön auf dem Gertrudenhof in Hürth. Über 100.000 Kürbisse liegen, stehen und stapeln sich hier – ein Farbenrausch, der längst weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist. Auch dank der mehr als 100.000 Follower auf Instagram. Orange, gelb, grün, gesprenkelt, gestreift: Wer durch die Anlagen spaziert, merkt, dass der Kürbis mehr kann, als nur Suppe.
Der Herbst hat seine Bühne gefunden
Der Gertrudenhof hat aus der Kürbiszeit ein Fest gemacht – mit Märkten, Fotospots, Kürbisgerichten und jeder Menge guter Laune. Es ist dieser Mix aus Bauernhof-Charme, Inszenierung und ehrlicher Arbeit, der jedes Jahr Tausende anzieht. Am Wochenende kommt man in der Regel nur mit vorheriger Online-Reservierung rein. Wer einmal durch das orangefarbene Meer gelaufen ist, merkt jedenfalls: Der Herbst ist nicht grau.








