Gegen die Hitze bei WM 2006 in Köln gab es damals Erfrischung aus dem Wasserwerfer Foto: Bartek Wrzesniowski / Alamy Stock Foto
Von der REDAKTION
Köln. – Eine Stadt bereitet sich vor. Zur EURO 2024 werden hunderttausende Fußballfans aus Europa in Köln erwartet. Fünf Spiele finden in Köln statt. Für den Fall, dass der Fan-Andrang noch größer wird als erwartet, soll es erstmals eine Public-Viewing-Fläche am Konrad-Adenauer-Ufer geben – falls es richtig, richtig voll wird.
Die erste Kölner Spiel wird am 15. Juni, das letzte am 30. Juni gespielt. Während dieses Zeitraums gibt es auf Heumarkt und im Tanzbrunnen zwei Public-Viewing-Flächen für insgesamt bis zu 20.000 Fans. Bei mindestens zwei Spielen, konkret Schottland vs. Schweiz und England vs. Slowenien werden aber deutlich mehr Fans anreisen, als Platz ist, so die Prognosen von Sicherheitsbehörden und nationalen Fan-Verbänden.
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Booking.comWelche Spiele es auch noch trifft

Foto: boldg / Alamy Vektorgrafik
Stadtverwaltung, Sicherheits- und Verkehrsbehörden haben mehrere Alternativen geprüft und sich gemeinsam auf die Fläche des Konrad-Adenauer-Ufers, zwischen Goldgasse und Theodor-Heuss-Ring, verständigt. Der Bereich bietet mit einer Brutto-Fläche von fast 30.000 Quadratmetern ausreichend Platz und erfüllt die erforderlichen Voraussetzungen.
Geöffnet werden soll die zusätzliche Fläche zur Partie Schottland gegen Schweiz am 19. Juni und zur Partie England gegen Slowenien am 25. Juni. Spielbeginn ist jeweils um 21. Uhr. Je nach Turnierverlauf und je nach Performance der deutschen Mannschaft, wird die Zusatzfläche an weiteren Terminen genutzt.
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Sperrung so kurz wie möglich

Foto: Stadt Köln/Bopp
Um die erheblichen Beeinträchtigungen im Verkehr, die die Sperrung dieser zentralen Verkehrsachse mit sich bringt, so gering wie möglich zu halten, zielen alle Planungen darauf ab, den Bereich für die geplante Nutzung so kurz wie möglich zu sperren. Voraussichtlich beginnen die Aufbauarbeiten einen Tag vor dem jeweiligen Spiel am Morgen, der Abbau erfolgt zeitnah am Tag nach dem Einsatz.
Während der Nutzung des Konrad-Adenauer-Ufers als Public Viewing-Fläche werden Einsatzkräfte eines privaten Sicherheitsdienstes vor Ort sein, um die Sicherheit rund um das Gelände zu gewährleisten. Zudem entsteht auf der Westseite der Rheinuferstraße – entlang der Fassaden auf den Gehwegen – ein abgetrennter Bewegungsbereich für Anwohnende und Anliegende, Einsatzkräfte, Logistik und Security. Die Gehwege werden parallel zu den Häuserfassaden abgesperrt und in regelmäßigen Abständen durch den privaten Sicherheitsdienst kontrolliert.
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