Was die Zahl ELF jetzt mit Zirkus in Köln zu tun hat

César Dias ist ein mehrfach ausgezeichneter Clown

Von unserer Redaktion

Die 11 hat in Köln bekanntermaßen eine besondere Bedeutung. Jetzt steht sie über einer Manege.

Der Kölner Weihnachtscircus geht in seine ELFTE Saison. Der Vorverkauf für die kommende Wintersaison hat begonnen 2026. In einer Stadt, in der Zahlen selten nur Zahlen sind, bekommt auch dieses Jubiläum einen eigenen Klang.

Modernes Showformat mit Dramaturgie

Ihr Leben ist der Zirkus: Katja und Ilja Smitt
Ihr Leben ist der Zirkus: Katja und Ilja Smitt
Fotos: Veranstalter

Seit der ersten Spielzeit setzen Katja und Ilja Smitt auf ein klares Prinzip: internationale Acts, sorgfältig kuratiert, technisch aufwendig inszeniert. Der Weihnachtscircus versteht sich nicht als nostalgische Reminiszenz an Sägemehlzeiten, sondern als modernes Showformat mit klarer Dramaturgie. Die stetig gestiegenen Besucherzahlen der vergangenen Jahre deuten darauf hin, dass dieses Konzept funktioniert.

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Internationale Ensembles, präzise Bilder

Für 2026 sind unter anderem Ensemble-Nummern aus der Mongolei und aus der Volksrepublik China angekündigt. Formationen, die für synchronisierte Akrobatik und hohe körperliche Disziplin stehen. Dazu kommen die Illusionisten Vincent Vignaud, der bereits mehrfach in Köln gastierte, sowie Peter Valance. Ihr Repertoire bewegt sich zwischen klassischer Großillusion und zeitgenössischer Bühnenmagie.

Duo Kvas zeigt
Duo Kvas steht Kopf.
Fotos: Veranstalter

Ausgezeichneter Humor

Mit César Dias steht ein Clown im Programm, der beim Internationalen Circusfestival von Monte Carlo mit dem Bronzenen Clown ausgezeichnet wurde. Seine Auftritte arbeiten weniger mit Lautstärke als mit präzisem Timing. Leonid Beljakov ergänzt das Programm mit einer Hundenummer, in der Dressur und Komik eng geführt werden.

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Akrobatik als Kern

Das Duo Kvas zeigt Handstand-Artistik auf Wettbewerbsniveau, João aus Portugal arbeitet am Trapez. Beide Disziplinen verlangen absolute Körperkontrolle – und genau diese Konzentration bildet häufig den stillen Gegenpol zu den großen Ensemblebildern. Begleitet wird die Produktion von eigens komponierter Musik, die die einzelnen Nummern verbindet. Der Weihnachtscircus versteht sich auch in diesem Jahr als geschlossene Inszenierung und nicht als lose Folge einzelner Auftritte.

Der Vorverkauf hat begonnen: Tickets sind ab 24,90 Euro erhältlich.

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