Erdbeerzeit.
Der Gertrudenhof hat seinen Erdbeerpark eröffnet – eine Parallelwelt in Pink-Rot vor den Toren Kölns
Es gibt Menschen, die fahren im Frühling in den Wald. Waldbaden, Stille, Vogelgezwitscher. Schön. Und dann gibt es Menschen, die fahren nach Hürth auf den Gertrudenhof.
Eine Hüpfburg. Nein, zwei.
25.000 Quadratmeter Gelände, vollgestellt mit Dingen, bei denen Kinder ausrasten und Eltern heimlich überlegen, ob die Altersgrenze wirklich gilt. Die XXL-Erdbeerschloss-Hüpfburg misst 25 Meter – das entspricht ungefähr einem achtstöckigen Haus, nur weicher und in Rot. Neu in diesem Jahr: eine Erdbeer-Cupcake-Hüpfburg in leuchtendem Pink, die aussieht, als hätte jemand TikTok in Architektur übersetzt. Wer lieber badet als springt: Das Bällebad in Erdbeerform fasst über 120.000 rote Bälle. Man versinkt darin. Buchstäblich.

Fotos: Gertrudenhof
Sieben Meter Blumen
Der Rest des Geländes steht dem in nichts nach. Eine Blumenpyramide türmt sich auf über sieben Meter – und weil das allein noch nicht genug wäre, thront ganz oben eine überdimensionale Erdbeere. Dazwischen: rund 20 Markthütten, Fotospots an jeder Ecke, und das diffuse Gefühl, dass man hier noch dringend irgendwas fotografieren muss.

Erdbeerbier. Ja, wirklich.
Kulinarisch gilt beim Gertrudenhof offenbar das Prinzip: Was sich mit Erdbeere kombinieren lässt, wird kombiniert. Erdbeer-Spargel-Flammkuchen klingt nach einem Experiment – und ist laut Stammgästen überraschend gut. Dazu: Crêpes, Loaded Waffles, Erdbeerkuchen, Erdbeereis, Erdbeersecco und – hier stockt man kurz – Erdbeerbier. Übrigens: Während im Erdbeerpark das große Treiben herrscht, läuft auf dem kostenfrei zugänglichen Hofmarkt nebenan die Spargelsaison an – täglich frisch, auf Wunsch direkt vor Ort geschält, ohne Aufpreis.
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