Die Glaskontrolle am Kwartier Latäng (Archiv)
Von unserer Redaktion
Köln – Noch rechtzeitig vor Karneval – und dem damit wieder geltenden Glasverbot an den Hotspots – hat die erste Kölner Brauerei eine kleine 0,33 l-Kölsch-Dose auf den Markt gebracht. Bislang musste man an Karneval immer direkt eine 0,5 l-Dose wegzischen, bevor man in die nächste Kneipe konnte.
Während des Straßenkarnevals ist in Köln aus Sicherheitsgründen das Mitbringen und der Verkauf von Glasflaschen und Gläsern bis Karnevalsdienstag in der Altstadt, im Kwartier Latäng zwischen Aachener und Luxemburger Straße und rund um die Severinstorburg verboten. Auch sonst bitten Stadt Köln und Festkomitee darum, auf Glas zu verzichten.
Gaffel erfindet die kleine Kölsch-Dose

Mit dem neuen „Drittelchen”, der kleinen Kölschdose, präsentiert Gaffel eine trinkbarere Alternative zur großen Dose – als erster auf dem kölschen Markt. Der Genuss ist wie ein frischer Schluck aus der Kölsch-Stange, sagt der PR-Vorstand von Gaffel Thomas Deloy: „Kölsch in kleinen Dosen wird zum Trend und mit dem Drittelchen setzen wir auf eine wachsende Nachfrage.“ Die kleine Kölsch-Dose ist auch als Sixpack erhältlich.
Seit 25 Jahren Glasverbot an Karneval
Köln war eine der ersten Städte, die im Jahr 2010 ein Glasverbot zu Karneval einführten. Das zum Teil einen Zentimeter hohe Scherbenmeer war zu einem Verletzungsrisiko für alle Jecken geworden und erschwerte Rettungs- und Ordnungseinsätze massiv. Selbst Rettungshunde mussten Spezial-Schühchen anziehen. Mit dem Einführen des Glasverbots ist die Anzahl der Schnittverletzungen an den tollen Tagen erheblich zurückgegangen. Jecken, die gegen das Glasverbot verstoßen, droht ein Bußgeld von 60 Euro, Kioske und Gastro-Betriebe müssen bei Verstößen 1.000 Euro bezahlen, bei mehrmaligen Verstößen sogar 5.000 Euro.
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