STAATSSCHUTZ ERMITTELT – Kölner Dom mit Bomben-Spürhunden abgesucht

Von der REDAKTION

Köln – Großeinsatz der Polizei am Kölner Dom am Samstagabend, 23. Dezember. Nach einem Gefahren-Hinweis suchen die Beamten die Kathedrale mit Bomben-Spürhunden ab. Zum jetzigen Zeitpunkt (22 Uhr) laufen die Maßnahmen noch. Der Gottesdienst an Heilig Abend soll wie gewohnt stattfinden.

Die Einsatzmaßnahmen werden aus dem Behördenstab koordiniert. Über Details zu den vorliegenden Erkenntnissen wird sich die Polizei wegen aktuell laufender Ermittlungen des polizeilichen Staatsschutzes nicht äußern.

Kontrolle am Heiligen Abend

Kripochef Michael Esser, der den Einsatz leitet, nimmt zu den Maßnahmen Stellung: “Auch wenn sich der Hinweis auf Silvester bezieht, werden wir bereits heute Abend alles für die Sicherheit der Dombesucher an Heiligabend in die Wege leiten.

In Abstimmung mit dem Sicherheitsbeauftragten des Domkapitels wird die Kathedrale nach der Abendmesse mit Spürhunden abgesucht und anschließend verschlossen. Morgen werden alle Besucher vor Betreten des Gotteshauses einer Kontrolle unterzogen.”

Polizei und Domkapitel empfehlen, auf Taschen zu verzichten und frühzeitig zu den Messen zu kommen.

Mögliche Anschlagspläne von Islamisten?

Auch die Wiener Polizei kündigt am Abend an ihre Präsenz zu verstärken, so berichtet das Magazin Der Spiegel. Die entsprechenden Schutzmaßnahmen im öffentlichen Raum seien erhöht worden.

Hintergrund der Maßnahmen in Köln und Österreich sind nach Informationen von “Spiegel” und der österreichischen Zeitung “Standard” Hinweise auf mögliche Anschlagspläne von Islamisten in Europa an Weihnachten oder Silvester.

Die Verdächtigen sollen Verbindungen zum IS-Ableger in Zentralasien haben, der sich selbst “Islamischer Staat Provinz Khorasan” (ISPK) nennt. Der hat seine Anhänger zu Anschlägen aufgefordert. In dem Zusammenhang soll es laut Spiegel auch zu einer Hausdurchsuchung in Deutschland gekommen sein.

Quelle: Polizei Köln, spiegel.de

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