KÖLN BLÜHT AUF – Mehr als 100.000 Blumen für den Frühling

Frisch gepflanzte Beete vor dem Dom

Von HONG KAYSER

Köln – Der Frühling lässt grüßen: Nach dem monatelangen Grau in Grau blüht es kreuz und quer in der Stadt. Auch die Gärtnerinnen und Gärtner der Stadt haben ganze Arbeit getan: Mehr als 100.000 selbst gezüchtete Blumen wurden eingepflanzt. Ein schöner Anblick!

Die ersten Frühlingsboten an der Flora und im Botanischen Garten

Insgesamt werden bei der Stadtgärtnerei für die Frühjahrspflanzung/Sommerpflanzung etwa 230.000 einjährige Pflanzen produziert – zusätzlich werden 2.000 mehrjährige Zwiebeln und 500 bis 1.000 mehrjährige Stauden gepflanzt.

Der Botanische Garten

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Die bühende Wiese im Botanischen Garten

Im Botanischen Garten zeigen sich schon etwa zehntausenden Schneeglöckchen und gelbe Winterlinge (die sehen aus wie kleine Butterblümchen), daneben gut eine Million (!) Krokusse vor allem auf den Wiesen und weitere Winter- und Vorfrühlingsblüher.

Ein Highlight für Blumenfans ist die Kamelienblüte, die man im Subtropenhaus und im Kamelienwald des Botanischen Gartens sehen kann. 500 Kamelienarten und -sorten in voller Pracht. Die Sammlung ist deutschlandweit die größte Ausstellung dieser Art und kann noch bis Ende April angeschaut werden.

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Der Rheinpark und die Domplatte

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Die ersten Frühlingsboten am Dom

Im Kölner Rheinpark wird der Frühling durch rund 100.000 verschiedene Pflanzen farbenfroh angekündigt. Ab Anfang April sollen in den Beeten im Blumenhof Tulpen, Narzissen, Hyazinthen und Krokusse blühen.

Rund um den Dom und im weiteren Kölner Stadtgebiet sorgt die Stadtgärtnerei mit Stiefmütterchen, Tulpen, Bellis und Narzissen für Frühlingsgefühle.

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Von Deutz bis Rodenkirchen

Je nach Wetter bepflanzt die Stadtgärtnerei ab Ende März die beiden Brückenköpfe der Deutzer Brücke mit Gänseblümchen, Stiefmütterchen, Narzissen und einem Staudensortiment. Etwas später wird auch der Kaiser-Wilhelm-Ring zum bunten Plätzchen, zusätzlich mit Vergissmeinnicht.

Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht und Gänseblümchen werden aus Samen in der Gärtnerei gezogen. Die Zwiebeln der Tulpen und Narzissen werden im Spätherbst in Töpfe gelegt und bis zum Frühjahr, im Klimaraum bei circa 7 Grad Celsius, gelagert. Etwa fünf Wochen vor der Pflanzung, werden sie zum Treiben in die Gewächshäuser geräumt.

Die Bepflanzung bleibt bis Mai stehen, dann kommt die Sommer-Blüte, pardon die EURO2024-Büte.

Quelle: Stadt Köln, vor Ort Recherche

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