KÖLNER WEIHNACHTSCIRCUS – Hier schwebt eine Bikerin in der Manege

Die amerikanische Handstand-Akrobatin Melanie Chy

Von LISA KORTHUES (Text & Fotos)

Köln – Ein Abend voll Akrobatik und Magie. Zum achten Mal gastiert der Kölner Weihnachtscircus aktuell in Deutz. Internationale Artisten versprechen eine unvergessliche Show. Wir waren da.

Wenn die Zirkus-Produzenten Katja und Ilja Smitt zum Premierenabend bitten, schauen auch Kölns Promis vorbei. Bei der ersten Vorstellung des “Kölner Weihnachtscircus” liefen am Samstag auch Guido Cantz, Entertainer Linus Büttgen, Schauspielerin Janine Kunze, Komiker Tom Gerhardt und Polit-Legende Wolfgang Bosbach auf.

Kölner Weihnachtscircus
So sieht Weihnachtscircus made in Köln aus

Running Gag des Abends

Markus Köllner leitet traditionell durch den Abend und schon zu Beginn der Show heizt Kontorsionist Alexander Batuev mit seinen Verrenkungskünsten dem Publikum ordentlich ein. Clown und Pantomime Andrey Jigolov, der vollkommen zu Recht mit dem silbernen Clown des internationalen Festivals in Monte Carlo ausgezeichnet wurde, tritt zusammen mit Oleg Ponukalin mehrfach auf und wird – im besten Sinne des Wortes – zum Running Gag des Abends. Lediglich ihre Cowboy- und Indianer-Nummern lahmten vor dem Kölner Publikum. Im Zuge der Diskussion um kulturelle Aneignung scheinen sie aus der Zeit gefallen zu sein.

Standing Ovation erntete das Balanceakt-Duo Kvas als es ihnen gelingt, einen freihändigen Kopf-auf-Kopf-Stand zu performen. Bei der Magier-Show von Vincent Vignaud stockte nicht nur den Kleinsten im Publikum der Atem. Die Zuschauer erwartet ein (fast) tierfreier Zirkus, die einzige Ausnahme sind Andrej Fjodorovs weiße Tauben und die beiden Hunde „Sem“ und „Kai“.

Jeder einzelne Akt des Weihnachtscircus ist eine Sensation, den Besten zu küren, ist unmöglich. 

Knapp 2,5 Stunden Programm

Keine Sekunde der Vorstellung sind langweilig, die 2,5 Stunden Programm (inkl. 25 Minuten Pause) vergehen wie im Flug. Kalt wird es trotz der eisigen Außentemperaturen keinem, das Zelt ist angenehm beheizt. Für das leibliche Wohl sorgt ein gut organisierter Gastro-Bereich, in dem es neben Süßem und Popcorn auch Pommes und Bratwurst zu kaufen gibt. Um Speisen und Getränke zu kaufen, müssen im Eingangsbereich Münzen erworben werden, die dann an den Gastro-Theken eingetauscht werden können. 

Die Zuschauerzahlen brechen Rekorde

Bereits 80.000 Zuschauer hat der Zirkus bei seinem letzten Gastspiel begeistert, ein Ende der Erfolgswelle ist dank des sensationellen Programms nicht in Sicht. Für diese Saison sind die Karten jedoch begrenzt, da die Show aufgrund einer Anschlussnutzung des Festplatzes auf dem Messegelände, nur bis zum 31. Dezember stattfinden kann. Die Möglichkeit einer Verlängerung bis Mitte Januar, wie sie in den letzten Jahren stattgefunden hat, fällt damit aus. Wer sich Tickets sichern möchte, sollte also schnell sein. Karten gibt es ab 23,60€ an der Zirkuskasse oder allen bekannten Online-Vorverkaufsstellen. 

Kölner Weihnachtscircus
Magische Momente in der Manege

Gut zu erreichen

Der Weihnachtszirkus ist mit den KVB-Linien 3 und 4 gut zu erreichen, von der Haltestelle Kölnmesse sind es über die Messeparkplätze nur 500m zu Fuß. Autofahrer haben die Möglichkeit auf den Parkplätzen des Zirkusgeländes für 5,- zu parken.

Dass die Umgebung des Festplatzes wenig einladend ist, sollte im Sinne der Weihnachtszeit und der Geschichte vom Wunder im Stall ignoriert werden. Denn das Fabelhafte findet sich auch beim Weihnachtszirkus im Innen, nicht im Außen. In diesem Sinne:

Hereinspaziert, Vorhang auf und Manege frei für einen unvergesslichen Abend! 

Hier geht’s zum Kölner Weihnachtscircus

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