NACH BAD ISCHL & CO – Auch Köln wird jetzt offiziell zur “Karnevals-Kulturstadt”

Rosenmontag in Kölle Foto: Festkomitee Kölner Karneval

Von der REDAKTION

Köln – Von Rio bis Venedig. Köln hat engste Verbindungen zu den anderen Weltstädten des Karnevals. Jetzt scheint auch die Närrische Europäische Gemeinschaft auf den Fasteleer in Kölle aufmerksam geworden zu sein. Nach Städten wie Bad Ischl (Österreich), Nantes (Frankreich) und Aachen wird 2024 jetzt Köln “Närrisch-Europäische Kulturstadt”.

„Köln ist nicht nur dem närrischen Brauchtum verpflichtet, sondern hat nachweislich auch einen närrisch-europäschen Bezug“, begründete Petra Müller, Präsidentin der Närrischen Europäischen Gemeinschaft (NEG), die Auswahl Kölns. „Das Präsidium freut sich sehr, nach Aachen, Bad Ischl und Nantes jetzt ein weiteres närrisches Schwergewicht des Europäischen Karnevals aktiv in unseren Reihen zu wissen.“

NEG Karneval
Bei der offiziellen Ernennung: Sibylle Keupen (Oberbürgermeisterin Aachen), Christine Flock (Vizepräsidentin Festkomitee Kölner Karneval), Christoph Kuckelkorn (Präsident Festkomitee Kölner Karneval), Frank Prömpeler (Präsident FestAusschuss Aachener Karneval), Petra Müller (Präsidentin NEG), Dr. Ralf Heinen (Bürgermeister Köln), Erich Ströbel (Vorstand Festkomitee Kölner Karneval) und Udo Marx (Vorstand Festkomitee Kölner Karneval), v. l.
Foto: Gustav Pohland/PIXEL4JOY

Die NEG pflegt das traditionelle Kulturgut Fasching, Fastnacht, Karneval und vertritt knapp neun Millionen Menschen in Europa. Der Titel „Närrisch-Europäische Kulturstadt“ wird seit 2019 vergeben. „Damit wollen wir den Reichtum, die Vielfalt und die Gemeinsamkeiten des närrischen Kulturgutes in Europa herausstellen und einen Beitrag zu einem besseren Verständnis in Europa leisten“, erklärte Müller.

Das passiert im Titeljahr

Das närrisch-europäische Jahr beginnt in Köln mit einem Empfang NEG-Delegierter zur Proklamation des Kölner Kinderdreigestirns am 7. Januar 2024. „Wir freuen uns sehr, nach unserem großen Jubiläum 2023 nun ein weiteres außergewöhnliches Jahr vor uns zu haben. Als Kulturstadt möchten wir den Fokus in diesem Jahr auf die Kinder- und Jugendarbeit legen. Da starten wir natürlich mit der Proklamation des Kindertrifoliums“, erklärt Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval.

Christoph Kuckelkorn, Kinder-Dreigestirn
Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn bei der Proklamation des Kölner Kinder-Dreigestirns 2023 im Tanzbrunnen

Engagement für Kinder

Das Festkomitee hat sein Engagement im Bereich der Nachwuchsarbeit in den letzten Jahren kontinuierlich weiter ausgebaut. Neben der inzwischen etablierten Pänz Große Pause-Tour, die in jedem Jahr kölsche Bands und das Kinderdreigestirn in ausgesuchte Schulen bringt, stehen in dieser Session erstmals auch Boxen mit Unterrichtsmaterialien für Grundschulen zur Verfügung. Ziel ist es, schon den Kleinsten die unterschiedlichen Facetten des Kulturguts Karneval zu vermitteln.


Neu ist auch der Kinderrechte-Pass, der gemeinsam mit Zartbitter e.V. und Tänzerinnen und Tänzern für die Kinder- und Jugendtanzgruppen entwickelt wurde. Damit wird kindgerecht erklärt, welches Verhalten gegenüber Kindern in Ordnung ist und welches nicht. Der Rechte-Pass ist der erste Schritt in Richtung eines Kinderschutzkonzeptes, das langfristig verpflichtend für alle Kinder- und Jugendtanzgruppen sein soll. 

Zudem werden im März die Deutschen Meisterschaften im karnevalistischen Tanzsport in Köln stattfinden. Der erste Wettkampftag gehört ausschließlich den Kinder- und Jugendtanzgruppen aus ganz Deutschland (mehr Infos).

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