KÖLN SCHNEEWEIß GEZAUBERT – Am Montag sollen es wieder 11 Grad werden

Unser Colonius in Schnee-Kulisse

Von JOHANNA SCHMIDT

Köln – Und auf einmal strahlt Köln so sauber wie selten – alles in Schneeweiß. Die Kälte kommt mit Ankündigung. Schon seit Tagen warnen Meteorologen vor dem ersten Schneefall des Jahres. Köln trifft es im Gegensatz zu vielen anderen Regionen in Deutschland eher zart, aber immerhin mit so viel Schnee, dass am Mittwoch die Rodelsaison eröffnet wird.

Egal ob am Aachener Weiher, im Forstbotanischen Garten oder auf den Poller Wiesen: Überall, wo ein Hügelchen in Köln steht, sind gestern rodelnde Menschen unterwegs. Tatsächlich einige von ihnen gar nicht mit Schlitten, am Ende tut es manchmal auch ein fester Müllsack.

Rodel-Saison eröffnet

Dauer-Schneefall und glatte Straßen

Seit 6 Uhr ist der Winterdienst der Stadt Köln mit 150 Fahrzeugen im Einsatz, um die Hauptverkehrsstraßen (inklusive Radwege) freizuhalten. Auch die Spätschicht wird entsprechend aufgestockt. Da der Schnee ohne Pause fällt, kommen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kaum hinterher.

Dutzende Rutsch-Verkehrsunfälle passieren im Laufe des Nachmittag und Abend. Die KVB stellt am Mittwochabend des Busverkehr ein. Laut WDR sind am Kölner Hauptbahnhof mehr als 90 Prozent der Zug-Verbindungen ausgefallen Weil am Donnerstag, 18. Januar noch mehr Schnee fallen sollen, bleiben die Schulen geschlossen.

Die Freude übers “Winter Wonderland” ist allerdings nur von kurzer Dauer. Spätestens am Montag ist wieder Schluss. Da sollen es satte 11 Grad werden.

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Im Inneren Grüngürtels liegt einer der Treffpunkte der Stadt – der Aachener Weiher. Doch hinter der unscheinbaren Fassade eines künstlichen Sees verbergen sich nicht nur 40.000 Quadratmeter Wasserfläche, sondern auch eine spannende Geschichte.

Die Geburtsstunde des Aachener Weihers war in den goldenen 1920er Jahren, als der visionäre Städteplaner Fritz Schumacher den Masterplan entwarf. Unter der Anleitung von Oberbürgermeister Konrad Adenauer und mit dem grünen Daumen von Gartendirektor Fritz Encke wurde der Weiher auf dem Rayon des Inneren Festungsrings geboren.

Einmalige Ausblicke und grüne Oasen

Mit einer Fläche von knapp 40.000 Quadratmetern ist der Aachener Weiher nicht nur ein Ort der Entspannung, sondern auch ein Spiegel der Stadtgeschichte. Entlang der Straßen ist der Weiher von mal mehr, mal weniger breiten Grünstreifen umgeben. Eine kleine Brücke am Museums für Ostasiatische Kunst führt zu einer versteckten Wasserfläche – ein idyllischer Ort, der die Fantasie beflügelt. Hier finden im Sommer oft Tanzkurse statt.

Aachener Weiher
Der Aachener Weiher im Sommer
Namensgebung und historische Verbindungen

Der Aachener Weiher liegt an der berühmten Aachener Straße, die seit der Römerzeit als die Via Belgica bekannt ist, und verbindet die Colonia Claudia Ara Agrippinensium mit dem malerischen Boulogne-sur-Mer (Gesoriacum). Ein Stück antike Straße, das dem Weiher seine charakteristische Bezeichnung verleiht.

Auf Entdeckungstour rund um den Weiher

Die malerische Kulisse des Aachener Weihers wird im Westen von der Inneren Kanalstraße begrenzt, im Osten von Bahngleisen. An der Südseite schließt sich der Hiroshima-Nagasaki-Park an, ehemals bekannt als die „Grünfläche am Aachener Weiher“. Ein Ort, der nach dem Zweiten Weltkrieg aus den Trümmern auferstanden ist und heute als Hügellandschaft die Geschichte vergangener Zeiten erzählt. Hier befand sich einst das Maifeld, ein Aufmarschplatz für beeindruckende 200.000 Menschen während der dunklen Tage des Nationalsozialismus.

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Der Weg der Geschichte: Zülpicher Wall

Für geschichtsinteressierte Spaziergänger setzt die Straße Zülpicher Wall ihren Fußweg im Park fort. Diese Straße, eine der Wallstraßen vor den mittelalterlichen Stadtmauern, führt direkt zu den Geheimnissen des Aachener Weihers. Ein Weg, der Vergangenheit und Gegenwart verbindet.

Der faszinierende Untergrund des Weihers

Unter der spiegelnden Wasseroberfläche verbirgt sich ein Betonboden, der nicht nur Stabilität bietet, sondern auch die Wasserversickerung verhindert. Der Weiher wird durch einen bescheidenen Zufluss aus dem Kölner Stadtwald gespeist, der über den Lindenthaler Kanal seine Verbindung findet. Doch Vorsicht – die Wasserqualität ist aufgrund der geringen Tiefe und intensiven Freizeitnutzung nicht immer makellos.

Dennoch bietet der Coelner Angel- und Gewässerschutzverein die Möglichkeit, hier Angelkünste unter Beweis zu stellen. Im Aachener Weiher leben nicht nur Wasserbewohner wie Aale, Barsche, Brassen, Karpfen, Rotaugen und Zander.

Willkommen in Kölle, der wunderbaren Stadt am Rhein, wo nicht nur der Dom in die Höhe ragt, sondern auch das bunte Treiben der rund 1,1 Millionen Kölnerinnen und Kölner. Köln, oder wie wir Kölschen liebevoll sagen, Kölle, ist nicht nur die bevölkerungsreichste Stadt in Nordrhein-Westfalen, sondern auch die viertgrößte in ganz Deutschland. Doch diese Stadt hat viel mehr zu bieten als nur beeindruckende Statistiken – sie ist ein Schmelztiegel der Geschichte, Kultur, Wirtschaft und Unterhaltung.

Das Herz des Rheinlands

Die Rheinmetropole befindet sich im Regierungsbezirk Köln, einem Ort, der nicht nur Verwaltungssitz ist, sondern auch das Herzstück des Ballungsraums zwischen Kölner Bucht und Oberbergischem Land bildet. Mit über vier Millionen Einwohnern in dieser Region ist Köln nicht nur das rheinische Bevölkerungszentrum, sondern auch das pulsierende Herz der Metropolregion Rheinland mit satten neun Millionen Menschen.

Warum sollte man Köln besuchen? Nun, abgesehen von dem imposanten Kölner Dom, den romanischen Kirchen und den mittelalterlichen Baudenkmälern, ist es vor allem die über 2000-jährige Stadtgeschichte, die Kölle zu einem der Top-Reiseziele in Europa macht. Und das ist noch nicht alles – bedeutende Veranstaltungen, ein reiches kulturelles Erbe und kulinarische Köstlichkeiten setzen dem Ganzen die Krone auf.

Gegründet von den Römern

Die Wurzeln der heutigen Metropole reichen bis in die römische Zeit zurück, als Köln als Oppidum Ubiorum das Licht der Welt erblickte. Im Jahr 50 n. Chr. wurde die Stadt dann unter dem klangvollen Namen Colonia Claudia Ara Agrippinensium zur Stadt erhoben. Die günstige Lage am Rhein, die Kreuzung wichtiger Handelsstraßen und der Einfluss als Machtzentrum trugen im Heiligen Römischen Reich dazu bei, dass Köln eine überregionale Bedeutung erlangte.

Seit dem Mittelalter ist Köln auch der Sitz des Erzbistums Köln, der größten römisch-katholischen Diözese Deutschlands. Die Kölner Erzbischöfe waren einst Kurfürsten des Heiligen Römischen Reiches, und auch wenn die Stadt seit der Schlacht von Worringen 1288 keine Teil mehr des Kurfürstentums ist, so trägt sie stolz den Titel der Freien Reichstadt.

Das Herz ist der Karneval

Aber Köln ist nicht nur geschichtsträchtig, sondern auch ein wichtiger Handelsstandort. Als Hansestadt spielte Köln eine entscheidende Rolle im Handel, und heute ist die Stadt ein Schwergewicht in der Chemie- und Automobilindustrie. Firmensitze von Größen wie Ford und Toyota sowie Chemiekonzerne wie Lanxess prägen das Stadtbild.

Doch Köln wäre nicht Köln ohne seinen Karneval. Hier pulsiert das Herz der Jecken, und die Stadt ist nicht nur die Heimat vieler Karnevalsvereine, sondern auch Sitz öffentlicher Verbände und professioneller Sportvereine.

Die Medienstadt

Die Medienbranche blüht in Köln – RTL und der Westdeutsche Rundfunk haben hier ihre Zentralen. Filmstudios, Musikproduzenten und Verlagshäuser tragen ebenfalls zum kreativen Flair der Stadt bei. Köln ist darüber hinaus ein bedeutendes Zentrum des weltweiten Kunsthandels.

Aber das ist noch nicht alles – Köln ist auch ein Hotspot für Kongresse und Messen. Die photokina, die FIBO, die Süßwarenmesse und die Gamescom sind nur einige der Weltleitmessen, die hier stattfinden. Die Art Cologne, als älteste Kunstmesse der Welt, setzt dem kulturellen Angebot die Krone auf.

Die Uni-Stadt

Die Bildung hat in Köln ebenfalls einen hohen Stellenwert. Die Universität zu Köln, die Technische Hochschule Köln und viele weitere Hochschulen machen die Stadt zum größten Bildungs- und Forschungsstandort in Westdeutschland.

Die Verkehrsanbindung unterstreicht Kölns Bedeutung als Knotenpunkt – umfangreicher Schienenpersonenfernverkehr, drei Fernbahnhöfe, der Bahnhof Eifeltor und ein großer Containerumschlagbahnhof am Flughafen Köln/Bonn machen die Stadt zu einem Drehkreuz der Mobilität.

Kurz gesagt, Köln ist eine Stadt, die alles hat – Geschichte, Kultur, Wirtschaft und Entertainment. Ein Ort, der stolz auf seine Wurzeln blickt, aber gleichzeitig offen für Innovation und Vielfalt ist. Kölle, wir lieben unsere Stadt!

  1. Der Kölner Dom als Wahrzeichen: Der Kölner Dom, eines der bekanntesten Wahrzeichen Deutschlands, wurde im Jahr 1880 nach 632 Jahren Bauzeit endlich fertiggestellt.
  2. Römische Wurzeln: Köln wurde von den Römern im Jahr 38 v. Chr. gegründet und trug den Namen “Colonia Claudia Ara Agrippinensium”. Die Stadt wurde zu einer bedeutenden Handelsstadt und hatte einen entscheidenden Einfluss im Römischen Reich.
  3. Erzbistum Köln: Seit dem Mittelalter ist Köln der Sitz des Erzbistums Köln, der größten römisch-katholischen Diözese Deutschlands. Die Kölner Erzbischöfe waren bis 1803 sogar Kurfürsten des Heiligen Römischen Reiches.
  4. Kölner Hanse: Als Mitglied der Hanse, einem mittelalterlichen Handelsbündnis, spielte Köln eine bedeutende Rolle im Handel zwischen den Städten. Die zentrale Lage der Stadt machte sie zu einem wichtigen Handelsstandort.
  5. Universität zu Köln: Die Universität zu Köln, gegründet im Jahr 1388, ist eine der ältesten Universitäten Europas. Mit etwa 51.000 Studierenden ist sie auch heute noch eine der größten Hochschulen in Deutschland.

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