Von HONG KAYSER (Text & Fotos)
Köln – Die Schlange war mehr als 50 Meter lang: ein Andrang wie sonst zum Winterschlussverkauf. Das Kölner Fundbüro in Kalk hatte zum letzten Verkauf in diesem Jahr geladen. Werden die nicht abgeholten Sachen normalerweise versteigert, gab es diesmal alles zum Festpreis – wegen Weihnachten. Ab einem Euro war man dabei.
“Ich bin extra wegen der Weihnachtsgeschenke hier. Ich hoffe, dass ich ein paar gute Schnäppchen machen kann”, erzählt mir die Frau neben mir in der Schlange. Obwohl es nur etappenweise im Schritt-Tempo vorwärts geht, ist die Stimmung gut. Die meisten in der Schlange waren schon mal hier. “Die meisten Preise hab ich im Kopf, ansonsten google ich schnell – damit es auch wirklich am Ende günstiger ist”, erklärt mir einer der Fundbüro-Profis.

Alles in Tütchen zum Festpreis
Der Verkauf beginnt um 10 Uhr, ich bin um Viertel vor da – und trotzdem stehen schon Dutzende Leute vor mir. Im vergangenen Jahr hatte das Fundbüro erstmals einen Festpreis-Verkauf vor Weihnachten angeboten. Auch da war die Resonanz schon groß.
Die Produktpalette des Fundbüros ist riesig. Alles ist in kleinen Tütchen eingepackt, mit Festpreis markiert. Bis auf Elektro-Fahrräder, die an einem gesonderten Termin verkauft werden, gibt es quasi alles: Klamotten, Spielzeug, Sportausrüstung, Elektronik, Brillen und mehr. Sobald die gesetzliche Aufbewahrungsfrist von Fundsachen abgleaufen ist, kommen geeignete Sachen unter den Hammer bzw. in den Verkauf.
Los geht’s mit einem Euro
Beim Fundsachen-Verkauf am Mittwoch jetzt beginnen die billigsten Produkte bei 1 Euro – leere kleine Geldbeutel in allen Designs. Im Bereich Smartphones sind auch die neuesten Modelle von Iphone und Samsung dabei (alle zurückgesetzt auf “Werkseinstellung”). Hier gehen hoch bis xxx Euro.
Mein Fazit: Ich hab zwei kleine mobile Lautsprecherboxen von JBL gekauft für je 15 Euro. Zuletzt hatte ich EINE (neue) Box für 45 Euro gekauft. Ich komme wieder.
P.S. Wer bei der nächsten Fundsachen-Geschichte dabei sein will, schaut entweder bei uns in die Storys auf Social Media vorbei oder in den Veranstaltungskalender der Stadt Köln.
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