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SUPERSTAR ROBBIE WILLIAMS AM RHEIN – “Köln, ich liebe euch alle!”

Fotos: privat

Von LAURA ROSSI

Köln – ROBBIA-MANIA IN DER ARENA – und zwar was für eine! Robbie Williams hat am Sonntagabend das erste von seinen drei Köln-Konzerten in Deutz gegeben. Der Entertainer inszenierte eine Zeitreise, von Take That bis zu den 25 Jahren seiner Solo-Karriere. Die gut 20.000 begeisterten Zuhörer dankten es ihm – mit Mitsingen. Therapie für ihn, wie er sagt, pures Entertainment für das Publikum. GRANDIOS.

Geiler grauer Panther!

Im Glitzer-Glamour-Outfit betritt der gut tätowierte Ex-Take That-Sänger um 21:11 Uhr die Kölner Bühne. Goldenes Pailetten-Top, güldene Lederhose, reichlich Geschmeide um den Hals und eine Iro-Frisur, gefärbt in Silverdaddy-Grau.

Nach dem Intro hat er mit „Let me entertain you“ die Halle vollends in seiner Hand. Robbie, der seine Tour mit den römischen Buchstaben „XXV“ (wie das gleichnamige Greatest Hits-Album) für die 25-jährige Solo-Laufbahn betitelt hat, wandelt durch die Zeit, erzählt viel. Vom Anfang, den Höhen und vor allem den Tiefen seiner Karriere – und wie er den Frieden mit sich und dem Showbusiness gemacht hat.

Penis-Grapscher

Robbie kommuniziert mit dem Publikum, macht Späße. „Ich bin nicht alt, das ist Long COVID, Ihr Fuckers.“ Und es geht frivol weiter: Nach „Monsoon“ erzählt er, wie er in Hamburg beim Bad in der Menge begrapscht wurde: „Die haben mir an den Penis gegriffen.“ Die Kölner sind da natürlich beherrschter.

Er mag Köln, irgendwann hat er einen Deutschland-Schal um und gesteht: „Köln, ich liebe euch alle. Er zeigt das erste Musikvideo von Take That, berichtet, wie es damals war, und er nicht seinen Platz in der Band fand. Ein Kampf um Aufmerksamkeit unter fünf jungen Männern aus Manchester!

Er Stimmt „Could it be magic“ an. Frenetischer Jubel in der Halle. Später erzählt er von den Schattenseiten, wie er sich selbst nicht mehr mochte. Depressionen, Drogen, Alkohol. Und wie er beim Glastonbury Festival auf die Gallagher-Brüder drauf, und erkannte, du musst alleine deinen Weg gehen. Der Gang aus der Band, er hat seinen Frieden damit gemacht: was könnte da passender sein, als den Oasis-Song „Don‘t Look back in anger“ auf der Bühne zu covern. Eine Hommage an die Brit-Pop-Zeit der 90er Jahre.

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Fan im Glück

„Come undone“, „Rock DJ“, Kids“, „Candy“ – Williams rockt zielgerichtet durch die Tophits seiner Solo-Karriere. Besonders ergreifend: „She‘s the one“ singt er für Zuschauerin Heidi unten im Bühnengraben. Geht runter, herzt und umarmt sie. Was ihn dazu bewegt: Ihr Lächeln während des gesamten Auftritts.

Fast zwei Stunden ist er der begnadete Entertainer. Singt am Ende „Angels“ mit seinem Publikum. Ein Gänsehaut-Moment. Und glücklich darf sich der- oder diejenige schätzen, die dabei ist. Selbst bis unters Dach der Arena stehen die Leute. Niemand sitzt. Ein einmaliger Konzertmoment, eine Show, die man so schnell nicht vergisst.

Montag und Mittwoch gehen die Robbie-Festspiele mit den Zusatterminen in Deutzer weiter. Die Besucher dürfen gespannt sein, was sich Mister Williams für sie ausdenkt.

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