Von unserer REDAKTION
Köln – In Köln leben 1.092.520 Menschen. Genau 3.402 mehr als im Vorjahr. Die Stadt Köln hat die neueste Bevölkerungsstatistik veröffentlicht. Auch wenn die Geburtenrate auf einem historischen Tiefpunkt ist, ist Köln um 0,3 Prozent gewachsen.
- Weniger Geburten, weniger Sterbefälle in Köln
- Weniger Imis als im Vorjahr
- Mehr Ein-Personen-Haushalte
Die aktuelle Statistik beruht auf den Zahlen von 2023. Zum Stichtag 31. Dezember 2023 lebten in Köln 176.034 Kinder unter 18 Jahren. Etwa jeder siebter Mensch in Köln ist minderjährig. Jeder vierte Mensch in Köln war 60 Jahre oder älter, genau 263.948 Menschen.
Fast jeder zweite Mensch in Köln hat einen Migrationshintergrund, genau 42,4 Prozent. Jeder fünfte Mensch in Köln hat keinen deutschen Pass (genau 20,9 Prozent).
Weniger Geburten, weniger Sterbefälle

Im Jahr 2023 gab es 9.099 Geburten, die niedrigste Geburtenzahl für Köln seit den 1980er Jahren (2022: 9.811). Gleichzeitig sank die Zahl der Sterbefälle leicht auf 10.581 (Vorjahr: 10.682). Die Differenz zwischen Geburten und Sterbefällen beläuft sich auf minus 1.482 (negative natürliche Bevölkerungsentwicklung).
Sowohl beim Rückgang der Geburten, der sich nach 2022 weiter fortsetzte, als auch beim Rückgang der Sterbefälle folgte Köln einem gesamtdeutschen Trend.
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Weniger Imis

Im Jahr 2023 zogen 4.499 mehr Menschen nach Köln als von Köln wegzogen. Das Plus lag deutlich unter dem Vorjahreswert in Höhe von plus 13.176. Die Fortzüge blieben 2023 mit 53.690 relativ konstant (Vorjahr: 53.186).
Unter den Zuzügen nahmen die Zuzüge aus dem Ausland um fast ein Viertel auf 21.244 ab (Vorjahr: 27.969), was vor allem an dem starken Rückgang der Zuzüge aus der Ukraine beruht.
Die Zuzüge aus Deutschland nach Köln sanken weniger stark: um vier Prozent von 38.393 in 2022 auf 36.945 im Jahr 2023.
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Mehr Ein-Personen-Haushalte

Die Zahl der Kölner Privathaushalte hat 2023 gegenüber dem Vorjahr um plus 3.298 auf 571.643 Haushalte zugenommen. Die Zahl der Einpersonenhaushalte in Köln ist auch in 2023 weiter gestiegen (um plus 3.460 im Vergleich zum Vorjahr auf 295.808). Dagegen gab es weniger Haushalte mit Kindern (102.857; minus 615 im Vergleich zum Vorjahr).
Diese und weitere Eckwerte der gesamtstädtischen Bevölkerungsentwicklung legt die Stadt Köln mit den Kölner Statistischen Nachrichten 4/2024 „Bevölkerung in Köln 2023“ vor. Kleinräumige Daten sind in den Kölner Stadtteilinformationen (Kölner Statistische Nachrichten 5/2024) sowie in den Strukturdaten auf Ebene der Postleitzahlgebiete (Kölner Statistische Nachrichten 6/2024) zu finden.
Auch andere deutsche Großstädte wuchsen im Vergleich zum Vorjahr verhalten oder stagnierten: In München und Stuttgart gab es keine Veränderungen, in Dortmund und Essen ein Plus von 0,4 Prozent sowie Leipzig ein Plus von 0,6 Prozent auf.
Quelle: Stadt Köln
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