ZWÖLFMAL IN 2024 – Marita (68) geht seit 31 Jahren in JEDE “Lachende Kölnarena”

Von STEPHANIE KAYSER

Köln – Ihr Stammplatz wird mittlerweile reserviert. Erste Reihe ganz links vor der Bühne, da wo die Künstler und Gruppen rauskommen. Marita Siemonis hat seit 1993 keine einzige “Lachende Kölnarena” verpasst. In diesem Jahr geht sie zwölfmal zu dem XXL-Spektakel.

“Selbst einmal als es Schneesturm gab und mein Mann meinte, ich solle nicht fahren, bin ich doch gefahren – und gut angekommen. Ich wollte mir meine ‘Lachende’ auf keinen Fall entgehen lassen”, sagt Marita, die unter Kölnarena-Stammgästen fast einen Promi-Status hat.

Woher diese Sehnsucht kommt, das kann sich Marita auch nicht erklären: “Ich liebe es einfach. Diese Stimmung, die vielen Menschen, die Musik, die Künstler. Wenn ich nicht hier wäre, würde mir etwas fehlen. Ich war einmal auf einer normalen Sitzung, einer Damensitzung – nie wieder! Ich mag es unter normalen Leuten.”

Stammgast seit 1993

Als Alaaf-Ultra hat Marita ein paar Privilegien. Sie wird von den Veranstaltern Nathalie Drmota und Michael Burgmer per Handschlag begrüßt, auch Kölnarena-Chef Stefan Löcher schaut bei ihr persönlich vorbei. Und “Lachende”-Urgestein Eberhard Bauer-Hofner genießt das Schwätzchen mit seinem Stammgast: “Für uns ist es doch das größte Kompliment, diese Treue von Marita. Das macht uns unglaublich stolz und dankbar.”

Lachende Kölnarena, Veranstalter, Stefan Löcher, Nathalie Drmota, Michael Burgmer
Die “Lachende Kölnarena”-Macher Stefan Löcher, Nathalie Drmota und Michael Burgmer

Tatsächlich reist Marita jedesmal ALLEINE aus Zülpich an – außer an Karnevalssamstag. “Ganz früher sind wir da mit zwei Bussen angereist, in diesem Jahr sind wir aber immer noch 90 Mann”, erzählt Marita. Für ihre Freunde reicht einmal “Lachende” pro Session, für Marita muss es allerdings JEDE “Lachende” sein: “Mir würd unglaublich was fehlen. Das ist einfach so schön hier.”

Das ist Marita LIVE!

Marita mit “Lachende”-Urgestein Eberhardt Bauer-Hofner

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Maritas kleine Privilegien

Ihre Tickets bezahlt Marita auch heute immer noch selbst, ein paar Vergünstigungen hat sie aber doch. Für ein Zigarettchen zwischendurch darf sie backstage vor die Tür. Und sie darf den Fahrstuhl hinter der Bühne benutzen. Seit einiger Zeit hat sie Probleme mit dem Treppensteigen: “Da bin ich so dankbar, dass die mich hier unterstützen. Sonst könnte ich ja nicht mehr kommen”, sagt Marita bescheiden.

Auch wenn sie alleine gekommen ist, ist Marita den ganzen Abend über nicht alleine. Sie hat ein großes Versorgungspaket dabei, bietet allen großzügig etwas zu knabbern an. Und ihr selbst gemachter Eierlikör gehört zu den besten, so heißt es.

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Einmal Köln-Bonn, bitte

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