Die besten Kneipentipps, wenn es nass wird
Von unserer Redaktion
Köln – Jeder Mensch in Köln hat seine Stammkneipe, wo traditionell bester Karneval gefeiert wird. Für den Fall, dass du – ausnahmsweise – mal was Neues ausprobieren willst oder sowieso neu am Rhein bist: Hier sind 10 richtig gute Karnevalskneipen in Köln – vom Klassiker bis zum Geheimtipp.
Das Kölsch-Programm von Weiberfastnacht bis Rosenmontag. Prösterchen und alaaf!
Der Klassiker: Das Haus Unkelbach in Sülz
Schon seit Jahrzehnten eine der Kultkneipen an Karneval in Köln. Mittlerweile ist selbst das Schlange-Stehen am Unkelbach Kult. In der Regel geht das um 6 Uhr morgens los. Weil die Masse der Wartenden irgendwann so XXL wurde, musste Gastronom Alex Manek Eintrittskarten einführen. Die sind in der Rege sehr schnell ausverkauft. Für 2025 gibt es nur noch für Weiberfastnacht (111 Euro inklusive Getränke, ab 21 Jahren) und Rosenmontag (ab 17 Uhr, 25 Euro). Das Unkelbach ist nicht umsonst Kult.
- Luxemburger Str. 260 (Haltestelle Sülzburgstraße)
- hier geht es zu den letzten Tickets

Die jungen Wilden: Gaffel am Dom
Dank Blick auf die schönste Bahnhofskapelle der Welt hat man schon bei der Ankunft ein erhabenes Gefühl im Herzen. Über die Jahre ist das „Gaffel am Dom” zur begehrten Adresse an Karneval geworden. Für Weiberfastnacht gibt es erst ab 20 Uhr Tickets (19,90 Euro). Die normalen Tickets für den Karnevalsfreitag mit Kasalla sind schon weg, dafür gibt es noch das Deluxe-Tickets für 90 Euro mit Büffet und 5 Kölsch. Auch für die „Call On Me”-Party ab 11.11 Uhr an Karnevalssamstag gibt es nur noch VIP-Tickets. Für die RIngelpiez-Party an Karnevalssonntag, ab 18 Uhr, mit Fiasko und Björn Heuser sieht es aktuell noch gut aus (20 Euro).
- Bahnhofsvorplatz 1 (Haltestelle Hauptbahnhof)
- HIer geht es zu den Veranstaltungen im Gaffel am Dom

102 Jahre Karneval: Das Anno Pief am Eigelstein
Das inoffizielle Karnevalsherz des Eigelstein: Hier feiern die Leute aus dem Veedel und zwar durch ohne Pause: von Weiberfastnacht bis zur Nubbelverbrennung, auch für 50plus geeignet. Kölscher Karneval bei dem am Ende die ganze Kneipe schunkelt – und singt. In diesem Jahr feiert das Anno Pief sein 102-jähriges Karnevalsjubiläum an Weiberfastnacht. Los geht’s um 11 Uhr.
- Im Stavenhof 8 (Haltestelle Ebertplatz)

Schlagerfrei: Das Alcazar im Belgischen
Wer sich Helene Fischer wünscht, fliegt raus: Im Alcazar im Belgischen gibt es keinen Ballermann, kein “Atemlos”. Hier wird 100 Prozent kölsch gefeiert – mit Kuschelfaktor. Vor Ort vor allem Leute aus dem Veedel. Praktisch: In der Regel steht vor dem Alcazar ein Bierwagen, außerdem gibt es Dixies. Wenn es drinnen zu voll ist, kann man draußen entspannt weiter feiern.
- Bismarckstr. 39 a (Haltestelle Friesenplatz oder Hans-Böckler-Platz)
- Tages- bzw. Abendkasse, kein VVK. Hier geht zur Webseite des Alcazar

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Booking.comMühl on Ruusch in der Malzmühle
Wer nicht weiß, was das Wort „raderdoll” bedeutet: Hier erlebst du es live. Das Traditionsbrauhaus Malzmühle hat an jedem Karnevalstag eine andere Party. Die meisten sind allerdings schon ausverkauft. Tickets bekommst du noch für die After-Zochparty an Karnevalssonntag (ab 8,95 Euro) und Rosenmontag (jeweils ab 8,95 Euro).
- Heumarkt 6 (Haltestelle Heumarkt)
- Hier geht es zu den Eintrittskarten.

Kultstatus: Das Chlodwig Eck in der Südstadt
Solltest du es hier reinschaffen: herzlichen Glückwunsch, du hast dein persönliches Karnevalswunder erlebt. Das Chlodwig Eck in der Südstadt ist eine der begehrtesten Karnevalskneipen Kölns. Ewig lange Schlange draußen, maximaler Kuschelfaktor drinnen. Alles mit netten Leuten aus Köln.
- Annostr. 1-3 (Haltestelle Chlodwigplatz)
- Tages- bzw. Abendkasse, hier geht es zur Webseite der Kneipe

Ur-Kölsch in der Altstadt, Teil 1: Der Stadt-Treff
Wenn du kein Kölsch kannst, hier wirst du es lernen. In flüssiger und mündlicher Form. Vor allem Kölsche ab 50 plus, aber immer mal wieder machen auch Kameraden der Korps einen Kölsch-Stopp. Wenn du nicht aus Köln kommst, solltest du hier unbedingt mal mitschunkeln. Ein unvergessliches Erlebnis und wenn du nichts verstehst, mach einfach ein freundliches Gesicht und sag: “Äh näääääh…”
- Gürzenichstr. 30 (Haltestelle Heumarkt)
- Kein VVK, hier geht’s zur Webseite

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Booking.comUr-Kölsch in der Altstadt, Teil 2: Das Kölner’s
Das Gute an Köln: Ist eine Kneipe voll, ist die nächste gute Kneipe in der Regel nicht weit. Solltest du im Stadt-Treff nicht weiter, Pardon, reinkommen, versuch es mal ein paar Meter weiter. Kölsch mit Kuschelfaktor, kölsche Musik aus den Boxen und zur Begrüßung die Frage: “„o küttst du dann he?” Für viele Karnevalisten außerdem kurz Raststation zwischen den Sälen.
- Bolzengasse 3 (Haltestelle Heumarkt)
- kein VVK, hier geht’s zur Webseite

Hemmer in Ehrenfeld
Kölscher Kult-Karneval made in Ehrenfeld. Dein einzige Problem: Neben dir werden auch Hunderte andere hereinwollen. Es gibt keinen Kartenvorverkauf, nur Tages- bzw. Abendkasse. An Weiberfastnacht geht es um 10.30 Uhr los, Rosenmontag ab 16 Uhr und freitags bis sonntags jeweils ab 17 Uhr.
- Subbelrather Straße 154 (Haltestelle Liebigstraße oder Körnerstraße)
- kein Vorverkauf möglich, hier geht es zur Webseite des Hemmer

Die Kultparty im Belgischen: Das Monkey’s
Es ist wie mit dem Tomatensaft im Flugzeug – an Karneval gibt es im Monkey’s im Belgischen (gegenüber vom Stadtgarten) Mexikaner* satt. Für alle, die nicht nur Kölsch, sondern auch Cocktails mögen, ist die Bar an der Venloer Straße die erste Adresse, dazu kölsche Musik satt und ein feierfestes, Hipster-freies Publikum.
*Mexikaner: Shot mit Tomatensaft, Hochprozentigem, Tabasco, Salz und Pfeffer (paar Vitamine schaen bekannermaßen nicht)
- Monkey’s, Venloer Str. 33 (am Stadtgarten), Haltestelle Friesenplatz oder Hans-Böckler-Platz
- kein VVK, zur Webseite der Bar

Köln XL: Das Hellers im Zülpicher
Ohne Eintrittskarte hast du kaum eine Chance auf Party im Brauhaus, vor allem nicht, wenn das Kwartier Latäng mal wieder wegen Überfüllung gesperrt wird (mit einem Ticket kommt man dann trotzdem durch). Der VVK für die Karten im Brauhaus hat begonnen. Tickets kosten pro Tag 20 Euro, Karnevalsdienstag nur 11 Euro. Im Zülpicher ist das Publikum bekanntermaßen traditionell jünger.
- Roonstr. 33 (Haltestelle Zülpicher Platz)
- Hier geht es zur Webseite des Hellers.

zuerst veröffentlicht am 10. Februar 2025
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